24.04.–25.04.
2027
GIA-280-121-27

Bewusste Herz-, Atem— und Körperarbeit für mehr «Du selbst sein!»

«Man sieht nur mit dem Herzen gut; das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar».

Das bekannte Zitat aus «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry spricht die Grenzen unserer oberflächlichen Wahrnehmung an. Dabei bezieht sich die Aussage auf das Herz, das in Verbindung mit sozialen Gefühlen, Intuition, Einfühlungsvermögen und einem inneren, spirituellen Verständnis steht und sich nicht auf rein intellektuellem Weg aneignen lässt.

Schon lange ist bekannt, dass zu viel Stress, zu viele Gedanken, ständige äussere Reize und Ablenkungen unsere sozialen Fähigkeiten wie Mitgefühl und Selbstmitgefühl, einschränken. Genau diese Fähigkeiten sind aber massgeblich an tragfähigen Beziehungen beteiligt.

Auch Carl Rogers lehrte an der Beziehungsfähigkeit zu arbeiten, mit dem Fokus, mehr sich selbst zu sein, z. B. durch differenziertes Wahrnehmen unseres inneren Erlebens und durch empathisches Präsentsein für sich selbst und andere.
Empirische Studien zeigen, dass die sozialen Fähigkeiten (Herzqualität) durch Selbsterfahrung, Körper— und Atemarbeit, meditative Praxis und bewusste Persönlichkeitsentwicklung häufig nachhaltiger gestärkt werden als durch rein kognitives Methodenlernen.

In diesem Workshop wird deshalb ein besonderer Fokus auf das Erleben und Üben von Achtsamkeit, Mitgefühl und Selbstmitgefühl gelegt. Zum Einsatz kommen ausgewählte achtsamkeitsbasierte Interventionen, stille und aktive Meditationen, Übungen aus Yoga, Atem— und Körpertherapie, Bioenergetik und Herzarbeit. In diesen Rahmen eingebettet widmen wir uns auch dem «Vertieften Atmen». Diese Form der Atemarbeit kann — achtsam und professionell angewandt — einen kraftvollen Erfahrungsraum eröffnen, in dem sich unter anderem die Beziehungsfähigkeit zu sich selbst und nach aussen erweitert.

Das nötige Hintergrundwissen wird in der Gruppe vermittelt und ausgetauscht.

Die Technik des «Vertieften Atmens» ist sehr alt und wurde in unterschiedlichen Kulturen, Heiltraditionen und Therapieformen auf vielfältige Weise genutzt. In den letzten Jahrzehnten wurde sie unter anderem bekannt durch das Holotrope Atmen nach Stanislav Grof, Rebirthing nach Leonard Orr oder den Verbundenen Atem nach Rüdiger Dahlke. In jüngerer Zeit wird das «Vertiefte Atmen» unter dem Begriff «Breathwork» teils auch ausserhalb professioneller, therapeutischer Kontexte angeboten. Dies führte in therapeutischen Fachkreisen verständlicherweise zu Skepsis. Achtsam und fachkundig angewandt kann das «Vertiefte Atmen» jedoch eine wertvolle Ergänzung darstellen, u. a. zur Förderung von vertiefter Selbstwahrnehmung, erhöhter Affekttoleranz, emotionaler Öffnung und Verbundenheit, zur Lösung tiefliegender emotionaler und muskulärer Spannungen sowie zur Stärkung von Vertrauen, Selbstwirksamkeit und innerer Weite.

Inhalt, Konzept und Durchführung dieses Workshops basieren auf über 30 Jahren Erfahrung in Medizin, Schulung, therapeutischer und spiritueller Arbeit.

Seminarleitung

Mark Schaffner
Mark Schaffner
Komplementärtherapeut mit eidgenössischem Diplom, Methode Atemtherapie
Dauer:
2 Tage
Daten:
SA. 24.04.2027 09:15–18:15 Uhr (Präsenz)
SO. 25.04.2027 09:15–18:15 Uhr (Präsenz)
Ort:
IKP Zürich Kanzleistrasse 17, 8004 Zürich (Google Maps)
Preis:
CHF 590.–
Stunden:
16h
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