Panik auf der Liege … und jetzt?
Haben Sie schon erlebt, dass Klientinnen während der Atem-/Körpertherapie scheinbar ohne erkennbaren Grund überflutende Emotionen durchlebten? Dass sich heftige Körperempfindungen
und Körperreaktionen zeigten? Es kann sich dabei um Trauma-Mechanismen handeln. Gerade bei Körperarbeit werden diese öfters ausgelöst, die Klientinnen durchleben einen
körperlich-emotionalen Kontrollverlust, was zu Stress, Angst, Scham, Miss-Interpretationen und sogar zum Therapie-Abbruch führen kann. Es sei denn, die Therapeutin kann durch
adäquate Regulation und Erklärungen begleiten und die notwendige Sicherheit-und Orientierung vermitteln.
In dieser Fortbildung setzen wir und mit folgenden Inhalten auseinander:
• Was passiert im Gehirn während einer traumatischen Erfahrung?
• Welche Folgen hat diese veränderte Gedächtnisbildung für die Betroffenen?
• Warum führt das später ungewollt zum Wieder-Erleben?
• Woran erkenne ich Trauma-Symptome und was ist der Unterschied zu Stress?
• Wie kann ich Klientinnen kompetent bei einer Trauma-Reaktion begleiten?
• Welche Tools, Interventionen und Stabilisierungstechniken helfen und sind sinnvoll?
• Wie verhalte ich mich, worauf achte ich und wie geht es weiter?
Wir vermitteln Ihnen logisch aufgebautes Grundlagenverständnis von Traumata und rüstet Sie aus, um kompetent zu begleiten. Selbsterfahrung, spannende Fallbeispiele, gemeinsame Reflexion, praktische Arbeit, sowie ein ausführliches Handout runden diese Fortbildung ab.
Voraussetzung: Diese Fortbildung ist für Atemtherapeutinnen, Körpertherapeutinnen und Komplementärtherapeutinnen geeignet.
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