25.09.–25.09.
2022
GIA-280-104-22

Vertrauen gewinnen im therapeutischen Setting mit traumatisierten Menschen

Das A und O im Zusammensein mit einem traumatisierten Menschen ist, dass wir uns als Begleitende selbst orientieren, empfinden und erkennen können, wie auch, dass wir in uns «wohnen» und «heimisch» sind. Der Weg dahin nennt sich «Regulation».

So kann das erregte Nervensystem des Klienten oder der Klientin aus dem regulierten Nervensystem der begleitenden Person «lesen». Dies kann über die Stimme geschehen, über Berührung, über den tragenden Boden, über den gemeinsamen Raum.

Genau so kann sich das Gegenteil ereignen, wenn wir als Begleitende nicht genug achtsam sind und zu wenig Kenntnis haben. Dann steckt uns das erregte Nervensystem der Klientel an; es können Missverständnisse entstehen, die Arbeit geht nicht voran, der Klient oder die Klientin fühlt sich nicht verstanden, wir reagieren unter Umständen blockiert oder innerlich genervt.

Diese Fortbildung beinhaltet:
• Wiederholte Sequenzen der Selbsterfahrung über Atem und Empfindung, das Erleben der Schwerkraft, der Orientierung im Raum und das Zusammenspiel von Sinnesorganen und Bewegung,
• Erkennen und Lesen von Zeichen der Erregung bei der Klientel und bei sich selbst,
• Regulieren derselben über Atem, Empfindung, Schwerkraft und Orientierung,
• aufzeigen der Gesetzmässigkeit und der Theorie von Entstehen und Regulation von Trauma (polyvagale Theorie, SOMA),
• Fallbeispiele aus der Praxis,
• transparenter und ehrlicher Austausch über eigene Erfahrungen in Kleingruppen.

Seminarleitung

Verena Barbara Gohl
KomplementärTherapeutin OdA KT mit eidg. Diplom

Dauer:
1 Tag
Daten:
SO. 25.09.2022 09:15–18:30 Uhr (Präsenz)
Ort:
IKP Zürich Kanzleistrasse 17, 8004 Zürich (Google Maps)
Preis:
CHF 290.–
Stunden:
8h
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