Hochsensibilität (in der Forschung heute meist als Neurosensitivität bezeichnet) gewinnt seit den Arbeiten von Elaine Aron (ab 1997) vermehrt Aufmerksamkeit. Für viele Menschen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema eine Bestärkung ihrer eigenen atypischen Wahrnehmungsweise — zugleich treten Potenziale und Belastungen zutage. Dieses Seminar vermittelt Beraterinnen und Therapeutinnen kompaktes, praxisorientiertes Grundwissen zur Begleitung hochsensitiver Menschen und fokussiert darauf, Überwältigung zu lindern und resiliente Muster zu stärken.
Zentrale Kursinhalte:
• Phänomenologische Beschreibung von Hochsensibilität und Abgrenzung zu klinischen Symptomen,
• Unterscheidung: überwältigte vs. resiliente Hochsensibilität — praxisnahe Kriterien,
• Körper— und achtsamkeitsbasierte Kurzinterventionen zur Stressregulation,
• Selbstfürsorge, Selbstfreundlichkeit und Selbstregulation für Hochsensitive,
• Fallarbeit: Transfer in die Praxis und Methodenrepertoire.
Arbeitsweise:
Die Fortbildung ist erfahrungsorientiert und beinhaltet kurze, theoriegestützte Inputs, geleitete Körper‑ und Achtsamkeitsübungen, Kleingruppen‑Fallarbeit und Praxis‑Handouts mit Übungen.
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