Eine langfristige Veränderung des eigenen Verhaltens ist ein vielschichtiger und oft mühseliger Prozess. Während einige wenige ihr Verhalten (weniger Essen, regelmässig Sport treiben, nicht mehr Rauchen etc.) von einem Tag auf den anderen für immer bewerkstelligen, fallen viele von uns nach einigen gut gemeinten ersten Schritten unweigerlich in alte Verhaltensmuster zurück. Die Gewohnheit ist eben oftmals stärker als der gute Vorsatz oder Wille zur Veränderung.
Die Quellen des Scheiterns sind dabei vielfältig:
— Weiss ich überhaupt, was ich will? (Bedürfnisse, Ziele)
— Verfüge ich über genügend Informationen? (Wissen)
— Finde ich die individuell richtige Strategie? (Handlungsplanung)
— Wie gehe ich mit Rückschlägen um? (Bewältigungsplanung)
— Was oder wer kann mich idealerweise im Prozess unterstützen und motivieren? (soziale Unterstützung, Ressourcen)
— Wie kann ich die Arbeit mit dem Körper und dem Atem unterstützend einsetzen? (Monitoring, langfristige Verhaltensänderungskontrolle)
Das Seminar vermittelt die Grundlagen für eine erfolgreiche und nachhaltige Verhaltensänderung aus Sicht der Gesundheitspsychologie und Gewohnheitsforschung. Dabei kommt der Gestaltung von Minipausen im Alltag (MIA) eine zentrale Bedeutung zu. Wir arbeiten an eigenen Themen und versuchen, einen persönlich zugeschnittenen Prozess einzuleiten. Zudem wird der Transfer in die psychologische oder therapeutische Praxis mit entsprechenden Tools (u.a. Fragetechniken) und Fallübungen gewährleistet. Eine Stunde des Seminars ist einer oder zwei Follow-up-Sitzungen reserviert (langfristige Verhaltensänderungskontrolle).
Follow-up via Zoom: Mit zeitlicher Distanz zu diesem Seminar findet ein 2-stündiges virtuelles Folgetreffen (Follow-up) von 18.00 bis 20.00 Uhr via Zoom statt, mit dem Ziel, Erfahrungen zu besprechen und nachträgliche Fragestellungen zu beantworten.
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