Unsere Familiengeschichte und das soziale Umfeld prägen nachhaltig, wie wir das Leben sehen und gestalten. Forschung und systemische Praxis zeigen, dass sich familiäre Dynamiken, Werte, Überzeugungen und Gefühlsmuster über viele Generationen weitertragen und sich in Beziehungen, Konflikten oder Haltungen wiederholen können – oft ohne bewussten Ursprung. Dieses Seminar öffnet einen Raum, um solche transgenerationalen Prägungen sichtbar zu machen und ihre Wirkung zu verstehen. Mit systemischer Aufstellungsarbeit – gestützt auf den Familienbaum, die Geburtsreihenfolge, die Positionen im Familienfeld sowie die Arbeit mit Bodenankern – erhalten die Teilnehmenden Einblick in Muster, Solidaritäten und mögliche Verstrickungen. Heilsame Sätze aus dem Familienstellen unterstützen dabei, neue innere Bewegungen zu ermöglichen. Das IKP‑Würfelmodell ergänzt die Arbeit als Aufstellungsform und stärkt den Zugang zu Ressourcen und Klarheit.
Dieses Seminar setzt die Bereitschaft voraus, sich als Beraterin im Setting mit Klientinnen aktiv mit einzubringen.
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