Psychotraumaberatung IKP:
Für Pflegefachkräfte, Berater(innen), Sozialarbeiter(innen), Pädagog(inn)en und andere
«Nutzen Sie unser professionelles Weiterbildungscurriculum, um sich fundierte Kompetenzen zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen anzueignen.»
Die Erkenntnis, wie viele Menschen unter Traumafolgestörungen leiden, hat in den letzten Jahrzehnten zu intensiver Forschung im Bereich der Psychotraumatologie geführt. Die daraus gewonnenen Ergebnisse kommen den Betroffenen zugute: Posttraumatische Störungen können präzis erfasst und störungsspezifisch effizient behandelt werden. Die Nachfrage nach traumainformierten Hilfestellungen übersteigt das Angebot, gerade bei komplexen Traumafolgestörungen, noch immer deutlich. Wir freuen uns, unter dem Dach des IKP ein qualitativ hochstehendes Fortbildungscurriculum in Traumaberatung anbieten zu können, welches Kolleginnen und Kollegen das notwendige Fachwissen für ihre anspruchsvolle Arbeit mit traumatisierten Menschen vermittelt.
Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, spezielle Psychotraumatherapie DeGPT
Fachärztin FMH Psychiatrie und Psychotherapie, spezielle Psychotraumatherapie DeGPT
Eidg. anerk. Psychotherapeutin, spezielle Psychotraumatherapie DeGPT
Grundlagenseminare Psychotraumaberatung (4 x 2 Tage)
Die Grundlagenseminare vermitteln das Basiswissen der Psychotraumatologie und richten sich an Fachkräfte aus Beratung, Pflege, Sozialarbeit, Pädagogik u. a.
Für die Grundlagenseminare Psychotraumaberatung:
Für die Aufbauseminare Psychotraumaberatung für Plegefachkräfte, Berater(innen), Sozialarbeiter(innen), Pädagog(inn)en u. a.:
Im Zweifelsfalle entscheidet die Seminarleitung über die Zulassung zum Curriculum.
15 Stunden Supervision – Gruppen- und/oder Einzelsetting
Die Absolvierung der geforderten 15 Stunden ist Voraussetzung für die IKP Bescheinigung zum Abschluss des Curriculums.
Selbsterfahrung
Es wird davon ausgegangen, dass Teilnehmende im Rahmen ihrer früheren Ausbildungen eine Selbsterfahrung besucht haben. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung, dass der Besuch dieser Weiterbildung zuvor nicht oder noch unvollständig aufgearbeitete frühere Belastungen (re-)aktivieren kann. Es liegt in der Selbstverantwortung der Teilnehmenden, allfällige eigene psychische Verletzungen, die durch die Weiterbildung reaktiviert werden, zu regulieren.
Das IKP unterstützt das "Positionspapier zur psychotherapeutischen Behandlung der Folgen sexuellen Missbrauchs" (Stand 1.7.2023).